Grundsätze der Förderung

Sowohl kommunale/ öffentliche als auch private Vorhaben der Dorfentwicklung sind auf Basis des IKEKs förderfähig. 

Als Grundlage hierzu dienen:

Fördermöglichkeiten für öffentliche Vorhaben

  • Planungen (Dorfentwicklungsplanungen, Dienstleistungen, Beratungen)

Planung und Beratung durch eine/n Architekten/in bei Bauvorhaben an Gebäuden und Freiflächen

  • Basisinfrastruktur und Grundversorgung

Funktionale Verbesserung der Grundversorgung und der Infrastruktur sowie Investitionen in die Schaffung von Einrichtungen der Basisinfrastruktur und Grundversorgung

  • Lokale Kleinvorhaben

Schaffung und Verbesserung von lokalen Infrastrukturen, Freiflächen sowie die Bewahrung des kulturellen Erbes (Ortsbild)

  • Städtebaulich verträglicher Rückbau

Abriss nicht mehr sanierungs- oder umnutzungsfähiger Gebäude, Entsiegelung von Flächen, Gutachten erforderlich

  • Strategische Sanierungsbereiche

Kooperationsprojekte zwischen Kommunen und privaten Trägern in definierten Problembereichen

Fördermöglichkeiten für private Vorhaben

Erklärte Zielsetzung der Dorfentwicklung ist die Lenkung der Investitionen in die Ortskerne. Daher sind grundsätzlich nur (private) Investitionen in den Ortskernen förderfähig. Die Richtlinie sieht für private Vorhaben eine Förderung nur in abgegrenzten Fördergebieten in den Ortskernen und bei Kulturdenkmälern vor. Die Fördergebiete wurden im Projektverlauf des IKEKs abgegrenzt. Grundsätzlich können hierbei ausschließlich die „alten Ortskerne bis 1950“ mit ihrer historisch wertvollen Bausubstanz als Fördergebiet ausgewiesen werden. Kulturdenkmale können auch außerhalb des abgegrenzten Fördergebiets gefördert werden.

Die Fördermöglichkeiten umfassen die Sanierung, Umnutzung, Erweiterung, Erhaltung und Gestaltung von bestehenden Gebäuden. Oft sind dies energieeffiziente Maßnahmen wie z.B. die Erneuerung der Dächer oder Fassaden- und Fachwerksanierung. Über die Förderfähigkeit jeder einzelnen Maßnahme wird im Einzelfall entschieden.

  • Das Objekt was gefördert werden soll muss in dem Fördergebiet liegen. Kulturdenkmäler können auch ausserhalb des abgegrenzten Fördergebietes gefördert werden
  • Die Mindestinvestitionssumme beträgt 10.000 € netto
  • Die Vorgaben im IKEK sind zu beachten
  • Die Vorgaben der Broschüre "Bauen im ländlichen Raum" sind einzuhalten

  • Umnutzung, Sanierung und Neubau im Ortskern: Förderquote 35%, maximale Fördersumme 45.000€
  • Kulturdenkmäler (erhöhter Satz): Förderquote 35%, maximale Fördersumme 60.000€
  • Umbau von Wirtschaftsgebäuden bis zu drei Wohneinheiten im Ortskern: Förderquote 35%, maximale Fördersumme 200.000€
  • Städtebaulich verträglicher Rückbau im Ortskern: Förderquote 35%, maximale Fördersumme: 45.000€

So läuft die Förderung ab.

  1. Planung und Beratungsgespräch mit dem Landkreis Fulda vor Ort
  2. Antragstellung beim Landrat des Landkreises Fulda
  3. Bewilligung
  4. Durchführung der Maßnahme und Abrechnung (Achtung: Kein vorzeitiger Maßnahmenbeginn möglich!)
  5. Auszahlung des Zuschusses

Ansprechpartnerin beim Landkreis Fulda

Sonja Aliu

Fachdienst 7700 Regionalentwicklung

Sachgebiet 7720 Förderung, Mobilität und neue Technologien

36037 Fulda, Wörthstraße 15

Telefon (06 61) 60 06 - 7 965

Telefax (06 61) 60 06 - 7 977

E-Mail: sonja.aliu@landkreis-fulda.de

www.landkreis-fulda.de

 

Oder Sie wenden sich mit Fragen an

ikek@tann-roehn.de

 

Weitere Informationen unter:

www.umwelt.hessen.de

www.land-hat-zukunft.de